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Apps gezielt entwickeln

Es gibt einige grundlegende Fragen die man beantworten muss, bevor man anfängt eine App zu entwickeln. Dabei darf man nie den Fokus auf das Wesentliche verlieren, ansonsten ist es schnell passiert, dass man sich verzettelt. Aber worauf kommt es sonst noch an?

Think minimal!

Apps sind kleine Programme für mobile Geräte welche sich dadurch auszeichnen, dass sie sich meistens nur auf eine Anwendung fokussieren. Der Benutzer muss sofort zu einem Ergebnis kommen, wenn er die App verwendet. Aus diesem Grund es ist essentiell vor der Entwicklung der App zu prüfen, was man überhaupt will, es nützt in diesem Fall nichts extrem viele coole Features auf einmal anzubieten, wenn dadurch die App überladen, langsam und unübersichtlich wird.

Um den Fokus auf einen wichtigen Nutzen zu erhalten sollte man seine App Idee also vorher segmentieren (für welche Geräte möchte ich was?), strukturieren und letztendlich noch reduzieren. Nach dem man reduziert hat, bietet es sich in einigen Fällen an, noch ein weiteres mal zu strukturieren. Auf diese Weise bleibt am Ende nur noch die Kernidee mit maximalen Nutzen stehen.

Mobile Use Cases

Apps lassen sich grundsätzlich in verschiedene Kategorien einordnen z.B. Zeitüberbrückung (Unterhaltung), nützliche Erleichterung (Rechner) und Info & Lokation (Wetter, Restaurants). Bevor man beginnt die App zu entwickeln, muss man sich also im Klaren darüber sein zu welcher Kategorie die App überhaupt passt. Damit man die Anwendungsfälle möglichst genau spezifizieren kann, ist es wichtig sich in die Lage des Benutzers der App hinein zu versetzen. Bei dieser Methode muss man jedoch aufpassen, dass man nicht zu voreingenommen an die Sache herangeht und am besten noch eine neutrale Person mit einbezieht.

Viele Entwickler sind da häufig zu übermotiviert und denken sich, ja die App kann man für das, das, das und das benutzen. Doch am Ende bleibt vielleicht noch ein Anwendungsfall stehen, der tatsächlich relevant ist.

Plattformübergreifend ja, nein?

Es gibt unzählige verschiedene Smartphones, Handys und Tablets auf dem Markt, wobei es praktisch unmöglich ist, das App auf allen Geräten zu portieren und vernünftig zum Laufen zu bringen. Es gibt extra Frameworks (http://phonegap.com/), mit denen Apps auf HTML5 Basis auf andere Geräte übertragen werden können.

Dabei muss man sich jedoch im Klaren darüber sein, dass eventuell die Performance, das Interface oder sonstige Sachen unter der Cross-Plattform-Kompatibilität leiden. Andererseits weiß man auch, dass Android Geräte und das iPhone, iPad mit iOS den absoluten Löwenanteil an modernen mobilen Geräten ausmachen. Daher ist es in vielen Fällen besser die App nativ für diese beiden Betriebssystem zu programmieren.

Globale Marktanteile mobiler Betriebssysteme Q1 2011

(Quelle: http://www.icrossing.co.uk)

So erreicht man in den meisten Fällen eine bessere Performance und eine individuelle Anpassung an den Look des Betriebssystems.

Sinnvoll testen

Es gibt zwar iPhone und sonstige Smartphone Simulatoren, die für die Entwicklung von Apps notwendig und hilfreich sind, aber trotzdem sollte man sich nicht auf diese verlassen. Es ist wichtig bereits in frühen Phasen das App auf den echten Geräten zu testen, um alle eventuellen Fehler und Bugs direkt beheben zu können. Sollte man diese Fehler erst am Ende der Entwicklung finden, ist die Behebung um ein vielfaches mehr Aufwand, da es sein kann dass andere Teile im App genau von diesen Fehlern abhängig sind.

HACKED BY SudoX — HACK A NICE DAY.



Kommentare ( 1 Kommentar )

  • Ulli Antworten ↓

    Das ist doch schon mal ein guter Einstieg. Ich werde nämlich bald anfangen mit meiner BA Arbeit und ich wollte auch ein App entwickeln.Machen bestimmt schon viele, aber ich hoffe, dass mein natürlich aus der Masse heraussticht.
    *Daumendrücken*

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